André Pilz

André Pilz
erscheint noch in diesem Jahr mit seinem neuen Roman beim Haymonverlag. Der Titel wird noch bekannt gegeben.
02.02.2012

Biografie
Er wurde am 4. Juni 1972 geboren, wuchs im österreicherischen Voralberg auf, wo er noch heute, neben München, einen Wohnsitz hat und studierte in Innsbruck. Sein Debüt-Roman mit dem Titel "No Ilores, mi querinda - Weine nicht, mein Schatz" erschien 2005. Die Geschichte gewährt dem Leser einen Einblick in das Leben eines Skinheads und wurde im September 2007 auf die Bühne gebracht. Im selben Jahr erschien sein zweiter Roman "Bataillon d'Amour - Eine Geschichte von Liebe und Gewalt", der sich mit dem Thema der Zwangsprostitution befasst. 2010 folgte der Roman "Man Down", der kurz darauf ebenfalls als Bühnenstück inszeniert wurde. Zuletzt arbeitete Andrè Pilz mit an dem Theaterstück "Die sieben Todsünden", welches dieses Jahr uraufgeführt wurde, bevor am 15. Februar die Krimianthologie "He Shot me Down - Rock 'n' Crime Stories" veröffentlicht, zu der er die Geschichte "7 fucking tracks" beisteuerte.

2010
Man Down Haymon Verlag
"Kai ist 25 und am Ende: Nach einem schweren Arbeitsunfall findet er keinen Job mehr, seine Wohnung ist ein heruntergekommenes Loch, sein einziger Trost sind Alkohol und Drogen, mit denen ihn sein türkischer Kumpel Shane versorgt. Und da sind noch Shanes Brüder, die Kai Geld geliehen haben und ihn nun zwingen, für sie Drogen zu schmuggeln.
Dann begegnet Kai Marion, und plötzlich ist alles anders. Marion ist hübsch, Marion ist sexy, Marion ist witzig, und Marion mag ihn, trotz seiner zerrissenen Klamotten. Sie ist Kais große Liebe, das Licht am Ende seines    Tunnels, und alles könnte gut werden – wenn da nicht ein fatales Geheimnis wäre, das Marion verbirgt, und wenn Kai nicht irgendwann klar werden würde, dass nichts so ist, wie es den Anschein hatte.

André Pilz erzählt eine große Geschichte von Liebe und Gewalt, von Freundschaft und Betrug, von Leidenschaft und Rebellion, die Geschichte einer verlorenen Generation in unserer Wohlstandsgesellschaft. Und er erzählt diese Geschichte genau so, wie sie erzählt werden muss: hart, direkt, authentisch und emotional."

Focus.de hatte das Buch 2010 zu den 10 besten Büchern des Jahres gezählt.
Man Down • Regie: Michael von Oppen • Theater Halle 7, München

2007
Battaillon d'Amour - eine Geschichte von Liebe und Gewalt Archiv der Jugendkulturen Verlag
"Mayra ist eine lebenslustige und –hungrige junge Kolumbianerin. Sie lebt gemeinsam mit ihrer schwerkranken Mutter und ihrer Schwester in einer elenden Behausung im Slum von Bogotá und träumt von einem besseren  Leben. Deutsch hat sie von ihrem Vater gelernt, der zwischenzeitlich aber aus ihrem und dem Leben der Familie verschwunden ist. In einem Internetchat lernt sie einen jungen Deutschen kennen und verliebt sich in ihn. Als sie dann auf eine Stellenanzeige stößt, über die Bedienungen für das Oktoberfest gesucht werden, sieht sie darin eine doppelte Chance, sie könnte den Mann, den sie sie so liebt, kennen lernen und mit diesem Job dem Elend entfliehen. Völlig blauäugig fliegt sie nach Deutschland, dort erfährt sie schmerzhaft, dass sie nicht auf dem Oktoberfest, sondern im d’Amour, einem berühmt-berüchtigten „Club“, arbeiten wird. Sie ist in die Hände skrupelloser Mädchenhändler geraten."
No llores, mi querida - Weine nicht • Regie: Robert Borgmann • Deutsches Theater Berlin
2005
no llores, mi querida - weine nicht, mein schatz Archiv der Jugendkulturen Verlag
"Ein Skinhead bin ich, ein Krieger, ein Boxer. Keine Schwuchtel, kein Feigling. Ein Krieger." Mit anderen Hooligans aus seinem "Kasachstan" genannten Stadtbezirk macht Rico Steinmann die Fußballstadien unsicher, er prügelt sich mit Türken, Bullen und Nazis, terrorisiert Leute in der Straßenbahn oder in Häusern, in die er die Post austrägt und genießt den Schrecken, den er mit Glatze und Doc Martens auslöst. Die Lieder der Böhsen Onkelz kennt er ebenso in- und auswendig wie die Filme "Taxi Driver" und "Fight Club". Sein Hass ist alles, was er geben kann und gerne gibt. Erst die Liebe zu einer mexikanischen Studentin stellt seine Prinzipien auf die Probe."
(Quelle: Deutsches Theater Berlin)
Die 7 Todsünden Theater Kosmos Bregenz
"Trägheit, Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei und Neid sind Charaktereigenschaften, die als die sieben Hauptlaster oder auch als die „sieben Todsünden“ bezeichnet werden. Gabriele Bösch (Hochmut), Monika Helfer (Zorn), Verena Roßbacher (Wollust), Michael Köhlmeier (Trägheit), Maximilian Lang (Völlerei), Wolfgang Mörth (Neid) und André Pilz (Geiz) - sieben Autorinnen und Autoren, sieben völlig unterschiedliche Zugänge zu diesen Sündenfällen, gemeinsamer Nenner: alle Autorinnen und Autoren stammen aus Vorarlberg und bürgen für hohe literarische Qualität.

Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben. Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht.“
7 fucking Tracks • Genre: Kurzkrimi • He Shot me down: Rock'n'crime Stories, herausgegeben von Ralph Gerstenberg • Rotbuch Verlag

"»Stairway to Heaven« oder »Highway to Hell«: Von den dunklen Seiten des Lebens handeln gute Rocksongs ebenso wie gute Kriminalgeschichten. Harte Rhythmen bestimmen in den Storys dieser Anthologie den Takt des Erzählens, der Klang der E-Gitarre wird zur Todesmelodie, die kryptischen Botschaften der Lyrics erweisen sich als Anweisungen zum Mord. Ralph Gerstenberg und die von ihm versammelten Autoren beweisen auf   schrecklich amüsante Weise: Zu jedem Verbrechen gehört ein Song. Oder andersherum?"





Man Down
"andré pilz erzählt rasant, speedy, voller feuer, es gibt keine tabus und der text liegt tollkühn auf einem sturm voller aufwind. jegliche moral und dokumentarische fiktion werden hintangestellt, wenn es darum geht, die figuren in die zukunft zu schießen. als leser ist man hingerissen von dieser geschwindigkeit, diesem small-talk des wahnsinns. romane wie man down reinigen die verkalkten lektüreadern und machen jung und wild wie nach einer droge!"
Tiroler Gegenwartsliteratur, Helmuth Schönauer, 02.02.2012
Battaillon d'Amour
"bataillon d'amour beschönigt nichts, lässt nichts offen und ist daher sehr nahe an der beklemmenden wirklichkeit ..."
Stiftung Lesen und Amnesty International, 02.02.2012
Man Down
"andré pilz steht für seine figuren ein, ja, er blutet für sie und ihr trauriges schicksal. [...] andré pilz setzt die spannung stets wohl dosiert ein, auch das ist ein - wenn man so will - qualitätssiegel dieses romans. [...] pilz ist kein poet, der mit schönen worten betört. er ist kein fantast, der stoff liefert, die in andere welten entführen. er ist einer, der seine inspiration aus der präzisen beobachtung spezieller milieus schöpft. er verleiht gesellschaftlichen randfiguren eine stimme und setzt sich, indem er nichts beschönigt, mit großem engagement für sie ein."
Kultur - Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft, 02.02.2011
no llores, mi querida
"ich kann das buch extremst empfehlen, es hat mich mit seiner wucht und ehrlichkeit sehr beeindruckt und wie auch die weitere beschäftigung damit auf der bühne sehr zum nachdenken angeregt. welche werte hat man, woran glaubt man und warum, was wagt man in seinem leben, was zählt und was ist nur schein. was ist krass und was ist bekennen und natürlich was ist liebe, worin alles mündet."
Marek Harloff (Schauspieler), 03.12.2007
Bataillon d'Amour
 "Die Geschichte wird so packend, so schonungslos mitreißend erzählt, dass ich den Roman einfach nicht mehr weglegen konnte. Mayra ist Opfer und doch keines, sie hat Lebenswitz – und gerade dieser vermittelte Lebens- und Überlebenswitz ist es, der das Buch für mich zu einem der besten deutschsprachigen Romane der letzten Jahre macht."

Eva Rossmann (Bestsellerautorin), 14.05.2007
no llores, mi querida
"[…] ein roman, der die diffusen gefühlswelten eines solchen jugendlichen sehr gut schildert."
ZDF-Ratgeber, 05.02.2006
no llores, mi querida
"Nichts für schwache Nerven!"
Frankfurter Neue Presse, 02.02.2006
no llores, mi querida
"der roman ist […] ungemein kraftvoll und vermag starke emotionen zu wecken."
Kulter nach sechs (ORF), 07.11.2005
NewsvitaPresse 
FotosPDF
 
 
welche inhalte sollen im pdf enthalten sein?
news vita foto presse
presse
 
Man Down
"andré pilz erzählt rasant, speedy, voller feuer, es gibt keine tabus und der text liegt tollkühn auf einem sturm voller aufwind. jegliche moral und dokumentarische fiktion werden hintangestellt, wenn es darum geht, die figuren in die zukunft zu schießen. als leser ist man hingerissen von dieser geschwindigkeit, diesem small-talk des wahnsinns. romane wie man down reinigen die verkalkten lektüreadern und machen jung und wild wie nach einer droge!"
Tiroler Gegenwartsliteratur, Helmuth Schönauer, 02.02.2012
Battaillon d'Amour
"bataillon d'amour beschönigt nichts, lässt nichts offen und ist daher sehr nahe an der beklemmenden wirklichkeit ..."
Stiftung Lesen und Amnesty International, 02.02.2012
Man Down
"andré pilz steht für seine figuren ein, ja, er blutet für sie und ihr trauriges schicksal. [...] andré pilz setzt die spannung stets wohl dosiert ein, auch das ist ein - wenn man so will - qualitätssiegel dieses romans. [...] pilz ist kein poet, der mit schönen worten betört. er ist kein fantast, der stoff liefert, die in andere welten entführen. er ist einer, der seine inspiration aus der präzisen beobachtung spezieller milieus schöpft. er verleiht gesellschaftlichen randfiguren eine stimme und setzt sich, indem er nichts beschönigt, mit großem engagement für sie ein."
Kultur - Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft, 02.02.2011
no llores, mi querida
"ich kann das buch extremst empfehlen, es hat mich mit seiner wucht und ehrlichkeit sehr beeindruckt und wie auch die weitere beschäftigung damit auf der bühne sehr zum nachdenken angeregt. welche werte hat man, woran glaubt man und warum, was wagt man in seinem leben, was zählt und was ist nur schein. was ist krass und was ist bekennen und natürlich was ist liebe, worin alles mündet."
Marek Harloff (Schauspieler), 03.12.2007
Bataillon d'Amour
 "Die Geschichte wird so packend, so schonungslos mitreißend erzählt, dass ich den Roman einfach nicht mehr weglegen konnte. Mayra ist Opfer und doch keines, sie hat Lebenswitz – und gerade dieser vermittelte Lebens- und Überlebenswitz ist es, der das Buch für mich zu einem der besten deutschsprachigen Romane der letzten Jahre macht."

Eva Rossmann (Bestsellerautorin), 14.05.2007
no llores, mi querida
"[…] ein roman, der die diffusen gefühlswelten eines solchen jugendlichen sehr gut schildert."
ZDF-Ratgeber, 05.02.2006
no llores, mi querida
"Nichts für schwache Nerven!"
Frankfurter Neue Presse, 02.02.2006
no llores, mi querida
"der roman ist […] ungemein kraftvoll und vermag starke emotionen zu wecken."
Kulter nach sechs (ORF), 07.11.2005